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Sozialminister Dr. Heiner Garg  (FDP) dirigiert sein Kieler SozMin mit Pressechef Christian Kohl, der stellvertretenden Pressecheffin Susann Wilke (FDP), ihrem Ehemann, dem Stabbsstellenleiter Thorsten Wilke, (FDP) sowie Dominik Völk und Jochen GoerdelerLetztere waren bisher verantwortlich für Psychiatrie, Maßregelvollzug und Gesund-heitsberichterstattung. Seit dem 19.03.2019 wird Jochen Goerdeler unter Dr. Michael Hempel in der Abteilung VIII 2 mit der Leitung von Referat 20 u.a. zum Thema NS-Entschädigung belohnt. Sein ehemaliges Referat VIII 4 43 wird zur Zeit wieder von Michael Morsch vertreten, der unter Experten beim 25-Millionen schweren Coup der Ameos-Gruppe in Schleswig-Holstein durch seinen Satz "Alle Rohre kommen raus" viel Beachtung bekam. Weitere Zusammenhänge mit der heutigen Nebendarstellerin Susanne Hanebuth aus der bekannten "Friesenhof-Affäre" präsentieren wir Ihnen hier.


Unter Zinkern und Zockern

Seit dem denkwürdigen Vortrag von Dr. Heiner Garg (FDP), Sozialminister in Schleswig-Holstein, zeitens der PR-Werbeveranstaltung der Stiftung A&H am 28/29 November 2018 in Kiel fragen sich mehrere, gut informierte Kreise, wer hier eigentlich wen alles "aufs Ohr legt". Eckard Kowalke als Vorsitzender von der Sektion Schleswig-Holstein vom Heimkinder e.V.  lässt sich zusammen mit Franz Wagle und Dr. Heiner Garg hier von der Eckerförder Zeitung ablichten. Nach dem unter Insidern als fragwürdigen, wörtlich: "arroganten und herablassenden Auftritt" von Stiftungs-Cheffin Brigitte Karsties am 17.01.2019 während einer Sitzung vom Sozialausschuss in Kiel kommen für alle Beteiligten höchst unangenehme Zahlen auf den Tisch. 

Weitere Hintergründe zu anstoßenden Glasmurmeln aus dem Imperium der Skandal-Stiftung A&H mit den oben gezeigten Unterschriften von Britta TölchAntje Christiansen, Ministerialrätin Brigitte Karsties sowie Abteilungsleiterin Marietta Jüchter-Bieber präsentieren wir Ihnen hier. Daran beteiligt: Presse-Cheffin Dr. Franziska Haas vom BMAS, die Staatssekretäre Kerstin Griese, Dr. Rolf SchmachtenbergNikolaus Voss sowie Bundesminister und SPD-Genosse Hubertus Heil, Rechtsanwalt Kilian Perroulaz sowie Amtsrat Arsen Abajyan. Außerdem: Bischof Dr. Dr. h.c. Markus Dröge und Bischof Dr. Heiner Koch sowie der Mehrfach-Gutachter Prof. Dr. Heiner Fangerau und der Bundesbehindertenbeauftragte Jürgen Dusel


Glasperlenspiele mit Zahlen 

 

Eckhard Kowalke berichtet am 22.März.2019 in einer Pressemeldung namens des Vereins von 735 Opferanfragen bei 358 Ablehnungen. Susann Wilke vom SozMin mit dem Http Status 404 weiss nach dem umstrittenen Auftritt von Brigitte Karsties dagegen zu berichten:

 

"Mit Stand vom 31.12.2019 hat es 735 Kontakte zur Anlauf- und Beratungsstelle gegeben. Davon befanden sich 173 noch in der Prüfung, 562 sind ... abschliessend bearbeitet worden. Von diesen 562 wurden 151 Anträge abgelehnt. 411 Anträge wurden, wie üblich, an die Bundesstelle nach Bochum zur abschliessenden Prüfung und Auszahlung weitergeleitet. Von diesen sind 377 abschliessend bearbeitet und ausgezahlt worden, 34 befanden sich noch in der Bearbeitung."

 

Die erheblichen Unterschiede in diesen Zahlen können mit dem Spendenkonto IBAN: DE52200505501026214476 vom Ehemaligen Heimkinder e.V. in Verbindung gebracht werden. Bad news aus Pressemeldungen der durchorganisierten Heimkinderlobby, die ungeprüft in Presseartikeln landen und jederzeit mit Einzelschicksalen und Homestories von Vereinsmitgliedern unterfüttert werden können, erzeugen erst Aufmerksamkeit und dann Spendeneinkünfte.

 

Trotz deutlicher Frage an Susann Wilke möchte Sie gegenüber unserer Redaktion nicht offenlegen, wieviele Kontakte und Ablehnungen aus welchen Gründen, beispielsweise in Zusammenhang mit dem Kumulationsverbot der Stiftung, also mit den behördlichen Nachforschungen erst in Schleswig-Holstein und dann in Berlin, begründet werden.

 

Werden Kontakt-Suchende von Antje Christiansen und Britta Tölch bei deren Geschäftsstelle der Stiftung in Neumünster schon aussortiert wenn sie andere Opferentschädigungen von Beginn an zugeben? Damit fallen diese Anfragen als Erstkontakte nicht in diese Statistik.

 

Das Prüfen vom Prüfen

 

Prüfungen zum Kumulationsverbot durch Antje Christiansen und Britta Tölch können hausintern in Neumünster im Landesamt für Soziale Dienste veranlasst werden, wo neben der Stiftung auch die Sozialen Entschädigungen durch diverse Opferentschädigungsfonds in Schleswig-Holstein bearbeitet werden. Möglicherweise werden sie dabei auch von Jochen Goerdeler im SozMin Kiel vom Referat VIII 2 - 20 bei den Nachforschungen zu den, aus ihrer Sicht höchst verdächtigen, NS-Opferentschädigungen unterstützt. 

 

Ob tatsächlich eine weitere neue Prüfstelle neben Neumünster und Berlin zwischenzeitlich auch noch, laut Susann Wilke: in Bochum, errichtet wurde, wird die Redaktion wiederum prüfen.

Gandhi goes Nixe in Eckernförde: 

Während Nixe Metal-Kowalke am Eckernförder Strand das fotografiert-werden langsam satt hat, kommt Pinsel-Kowalke als Gandhi erst richtig auf Trab. Bürgermeister Jörg Sibbel und sein Touristik-Chef Stefan Borgmann bieten ihren Kunden jedes Jahr neue Überraschungen. In Niedersachsen jedoch ist vorerst kein neuer Freistatt-Kowalke geplant. (Satire?)


 Eine Soziale Skulptur ad absurdum

 

Eckhard Kowalke möchte sich womöglich inzwischen von Bürgermeister Jörg Sibbel eine "Soziale Skulptur" im Sinne von Joseph Beuys in seinem Atelier in Eckerförde als Aufarbeitung von Leid und Unrecht von 800.000 Heimkindern, in deren ausdrücklichen Namen und Auftrag er bei der PR-Werbeveranstaltung von der Stiftung im November 2018 im Kieler Landtag vorgetragen haben will, mitfinanzieren lassen. Ausgerechnet mit dem skandalumwitterten Kinderschutzbund, namens Irene Johns, soll er ebenfalls über die Finanzierung seines Projektes in Eckernförde verhandeln. Siehe zu den Skandalen rund Sebastian Edathy und Wolfgang Bärsch im Kinderschutzbund unsere Analysen hier. Der Verein Ehemalige Heimkinder e.V. unter der 1. Vorsitzenden Heidi Dettinger zählt bundesweit etwa 400 Mitglieder, Schatzmeister Hans A. Kloos sichert die Gemeinnützigkeit des Vereins mit seiner Buchhaltung. Nähere Informationen aus den Leben von den Vereinsmitgliedern Franz Wagle und Eckhard Kowalke in Schleswig-Holstein bietet das Magazin Hempels 11/2018 auf den Seiten 16-22 hier. Auch wenn in diesem ausführlichen Feature vom Magazin Hempels erstaunlicherweise kein Zusammenhang zwischen Eckhard Kowalke und dem skandalumwitterten Freistatt in Niedersachsen hergestellt wird, so sollten sich Regisseur Marc Brummund, Wolfgang Rosenkötter, Fredi M. Uhlig, Elke Brandes, Anja Röhl sowie Christian Sundermann an ihre angebliche Anwesenheit bei der diesbezügliche Vernissage und seinem Beitrag als 2-facher Künstler des Jahres am 21.11.2015 in Haus Moorhort erinnern können.


Metal-Kowalke alias Pinsel-Kowalke alias Freistatt-Kowalke alias Beuys-Kowalke alias Röhl-Kowalke erinnert sich als Strand-Kowalke für 182,50 E pro Exemplar sicher anders an den Sommer 2013 als die ProtagonistInnen Melanie BeckmannKai LogesLisa BötelElen Scheil und der Herausgeber Fredi M. Uhlig sowie die Fotografin Nicole Werminghoff. Weitere Amazon-Stars & Sternchen präsentieren wir Ihnen hier. 


Eine monolithische Vernissage

 

Ulrich Pohl, Dr. Rainer Norden, Christine Rieffel-Braune, Prof. Dr. Ingmar Steinhart und Dr. Johanna Will-Armstrong vom Vorstand der Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel beteiligten sich dagegen offensichtlich nicht an dieser monolithischen Vernissage im November 2015 in Haus Moorhort. Auch eine Pressemeldung der Stiftung zu dieser Vernissage von Eckhard Kowalke im Haus Moorhort wird nicht im Archiv von deren Pressestelle angeboten. Der Vorstand dieser Stiftung stellt stattdessen beeindruckende und historisch belegte Fakten zu Freistatt hier online in den Vordergrund. Eine wesentliche Lücke bei der Aufarbeitung dieser Stiftung wird aber zukünftig wohl noch zu schliessen sein, es geht um den Einsatz vom Nazi-Arzt Werner Villinger, damals Chefarzt der Bodelschwingschen Anstalten Bethel. Siehe unsere Rechercheprojekt hier 


 Hinweis: Mit einem Klick ins Bild geniessen Sie den Auftritt von Werner Kalinka, präsentiert vom Youtube Kanal Anerkennung Hilfe.

Werner Kalinka (CDU) (li.) unterzeichnet als Vorsitzender vom Sozialausschuss Schleswig-Holstein die umstrittene Willenserklärung "Mehrere Böcke zu Gärtnern machen" zusammen mit: (1.) Stellvertreter Wolfgang Baasch und (2) Birte Pauls von der SPD, (3.) Katja Rathje-Hoffmann (CDU), (4.) Aminata Toure (Bündnis 90 / Die Grünen, (6.) Flemming Mayer (SSW) und (5.) Anita Klahn (FDP). Laut dieser Willenserklärung sollen ausgerechnet die ehemaligen Heimkinder Britta Tölch und Antje Christiansen aus Neumünster unter der Dienstaufsicht von Brigitte Karsties und Minister Hubertus Heil vom BMAS in Berlin eine zweifelhafte "Aufarbeitung" für Psychiatrieopfer ausführen. Bei der geschäftlichen Aufarbeitung und für 170.000 Euro sind als Medizin-Historiker wiederum Prof. Dr. Cornelius Borck von der Universität aus Lübeck und Dr. Christof Beyer von der Universität Heidelberg für Schleswig-Holstein zum Zuge gekommen. Dr. Christof Beyer arbeitet zusammen mit dem Mehrfachgutachter Professor Dr. Heiner Fangerau von der Universität Düsseldorf wiederum im Bundes-Fachbeirat vom Lenkungsausschuss der Skandal-Stiftung A&H. Weitere Hintergründe zur Skandal-Stiftung A&H decken wir hier auf.


Geschäfte mit der Aufarbeitung 

 

Der Sozialausschuss vom Kieler Landtag unter Werner Kalinka brütet inzwischen darüber, wie die eigene, umstrittene und widersprüchliche Willenserklärung "Böcke zu Gärtnern machen" zu Heimkindern hier mit der angekündigten Aufarbeitung in 2019 ausgerechnet durch Britta Tölch sowie Antje Christiansen im Auftrag der Stiftung umgesetzt werden soll. Im Hintergrund steht der Auftritt der beiden Damen aus Neumünster am Donnerstag den 13. September 2018 in Flensburg zur Debatte, wo die gelernte Krankenschwester Britta Tölch zusammen mit ihrer Kollegin Antje Christiansen um 17:00 Uhr im Namen der Stiftung A&H wiederum zum Thema "Leben in der Psychiatrie / in Behinderteneinrichtungen in der Nachkriegszeit" aus ihren, laut Susann Wilke: 735 Kontakten, 562 Zustimmungen und 151 Ablehnungen von Opfern aus ihren Tätigkeiten in der Anlauf und Beratungsstelle, profund berichtet haben sollen. Dieser Vortrag soll nicht bei allen Anwesenden auf Begeisterung gestossen sein. Hintergrund hierfür könnte das dreifache Dilemma der beiden Damen sein. 


Anstoßende Glasmurmeln mit Unterschriften zur Willenserklärung "Böcken zu Gärtnern machen" von: Werner Kalinka (CDU), Vorsitzender vom Sozialausschuss Schleswig-Holstein, Stellvertreter Wolfgang Baasch (SPD), Birte Pauls (SPD), Katja Rathje-Hoffmann (CDU), Aminata Toure (Bündnis 90 / Die Grünen, Flemming Mayer (SSW) Anita Klahn (FDP). Weitere Fakten zu anstoßenden Glasmurmeln mit Unterschriften von Britta TölchAntje Christiansen, Ministerialrätin Brigitte Karsties, Amtsrat Arsen Abajyan sowie Marietta Jüchter-Bieber - siehe hier. Bei diesem Glasperlenspiel mit dem BMAS werden sie von Marina KüchenDomik EhrentrautJarmila SchneiderChristina JägerMaja Winter und Tim Stoltenberg unterstützt.


 Dreifaches Dilemma von 2 Damen 

 

Rolf Ziehm vom Holsteinischer Courier berichtet hier über die Arbeit der beiden Damen als ehemalige Heimkinder in Neumünster. Doch Entschädigungen für Heimkinder sind bei der Stiftung A&H nicht vorgesehen. Im Gegenteil, das Kumulationsverbot wird sogar mehrfach überprüft, darunter wohl auch im Landesamt für Soziale Dienste Schleswig-Holstein, für das die beiden Damen wohl als Angestellte bis zur geplanten Beendigung der Stiftung A&H tätig sind - ein echtes Dilemma.

 

Das zweite Dilemma der beiden Damen aus Neumünster betrifft die Umsetzung von den zweifelhaften Machenschaften der Stiftung A&H, siehe dazu unser Rechercheprojekt hier. Während die beiden Damen solche Machenschaften als ehemalige Heimkinder und Expertinnen in eigener Sache wohl kaum unterschreiben würden, werden sie von Stiftungs-Cheffin Brigitte Karsties dennoch als wohl befristete Angestellte vom Landesamt für Soziale Dienste Schleswig-Holstein dazu verpflichtet, entsprechende Dienstanweisungen aus dem Bundesministerium zu folgen und als Angestellte entsprechend zu unterschreiben, selbst wenn es zum Nachteil vieler Heimkinder aus Schleswig-Holstein ist.

 

Das dritte Dilemma liegt wahrscheinlich in der aktuellen Verletzlichkeit bei der sozialen Devianz der beiden Damen, siehe hierzu die sehr kluge, wissenschaftliche Studie von Michaela Ralser hier.

 

Ausgetrickste Kapazitäten  

Prof. Dr. Astrid Schwabe - Universität Flensburg

(Foto-Quellen-Nachweis: Fakultät der Universität Flensburg, keine Rechteangaben)

 

Einen wissenschaftlichen Vortrag bei der gleichen Veranstaltung hielt Dr. Christoph Mai, Geschäftsführer DIAKO NF, davor berichtete Prof. Dr. Astrid Schwabe von der Universität Flensburg über "Euthanasie in Schleswig-Holstein". Diese Veranstaltung wurde in Trägerschaft von der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Naturheilkunde e.V. (DGGPN), der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas sowie durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales mit Abteilungleiterin und Stiftungs-Cheffin Brigitte Karsties gefördert. Die DGGPN hatte in den Jahren zuvor einen Forschungsauftrag u.a. über die Gesellschaft Deutscher Neurologen und Psychiater im Nationalsozialismus an den Historiker Hans-Walter Schmuhl erteilt, in dem er auch die Rolle von Nazi-Arzt Werner Villinger als ehemaliger Präsident dieser Gesellschaft kritisch durchleuchtet hat, siehe dazu unser Rechercheprojekt hier. 


Konsens bei Chancen und Karrieren: 

Pflegerobotor Emma war 2017 der Superstar im SozMin Kiel. Dieses Jahr liefern sich Thorsten Wilke, Jochen Goerdeler, Irene Johns und Thomas Friedrich ein spannendes Kopf-an-Kopf Rennen. Vorzeitig ausgeschieden ist dagegen Susanne Hanebuth, sie gilt bei den Stabs- und Abteilungsleiterpositionen als vermisst. 


Professorin herangekarrt 

 

Warum trotz dieses Sachverstandes in Schleswig-Holstein am 29.11.2018 wieder eine Hochschulkapazität, diesmal Frau Prof. Dr. med. Renate Schepka, extra aus Baden-Württemberg zu einem Vortrag bei der PR-Werbeveranstaltung von der Stiftung A&H im Kieler Landtag herangekarrt wurde, dazu gibt es bei Betroffenen und Angehörigen in Schleswig-Holstein viele offene Fragen. Denn in ihrem Vortrag werden wiederum keine Details zur Euthanasie in Schleswig-Holstein angesprochen. Zuvor wurde bereits in ähnlich heikler Mission der umstrittene Professor Dr. Martin Schrapper extra aus Koblenz nach Schleswig-Holstein gekarrt, um für ein Budget von 16.065 E vom SozMin jede Menge Einzelschicksale von Heimkindern aus dem Nazi-Kinderheim in Glückstadt erst in eine Hochglanzbroschüre fürs SozMin und dann für die eigene Kasse nocheinmal als Buch zu verarbeiten. Doch wesentliche Fragen zum Einsatz von Marinesoldaten aus Flensburg gegen einen Aufstand von den Glückstadter Heimkindern unter der Beteiligung von Hans-Peter Boock sowie die Medikamentenversuche bleiben in der Arbeit dieses Professors völlig offen.


Prof. Dr. Martin Schrapper von der Universität Koblenz und Irene Johns vom Kinderschutzbund, dem Paritätischen und Mitarbeiterin vom SozMin Kiel bieten als gemeinsame Herausgeber bei Amazon das Buch "Landesfürsorgeheim Glückstadt 1949-74" für 24,80 E versandkostenfrei an. Grundlage für dieses Buch war der 16.030 E schwere Auftrag vom SozMin unter Dr. Gitta Trauernicht an Prof. Dr. Martin Schrapper zur Erstellung der umstrittenen Studie "Runder Tisch Glückstadt", dieses Dokument finden Sie kostenfrei hier.


Lichtblick im Landeshaus

 

Ein einziger, kurzer Lichblick durchflutete das Landesparlament am 28.11.2018 zeitens der durch und durch weichgespülten PR-Veranstaltung von der Stiftung A&H, als Professor Dr. Cornelius Borck und Dr. Christof Beyer ihren Pitch zum gerade frisch zuvor erteilten Forschungsauftrag an die Medizinisch-Historische Fakultät der Universität zu Lübeck vorstellten. In diesem Forschungsauftrag mit einem Budget von 170.000 Euro zu Lasten der Opferentschädigungen von der Stiftung A&H kommt für wenige Momente der skandalumwitterte Film Bambule von Ulrike Meinhof zur Sprache und als Standbild auf die Leinwand im Kieler Landeshaus. Das Heimkind Hans-Peter Boock aus Glückstadt zusammen mit Andreas Baader, Astrid Proll und Gudrun Ensslin führten 1969 die sogenannte Staffelberg-Kampagne an, und der politisch brisante Film Bambule über ein Kinderheim von RAF-Gründerin Ulrike Meinhof landete danach für 17 Jahre im Giftschrank vom SWF.  


Hinweis: Mit einem Klick ins Bild genießen Sie einen Lichtblick, präsentiert von Professor Dr. Cornelius Borck aus Lübeck und Dr. Christof Beyer aus Heidelberg im Youtube Kanal Anerkennung Hilfe.

 

Wo Licht kommt da fallen auch Schatten: Professor Dr. Cornelius Borck - (o.-li) Institutsdirektor in Lübeck erwähnt in dem gemeinsamen Pitch mit Dr. Christof Beyer von der Skandal-Stiftung A&H bei deren PR-Werbeveranstaltung am 28.-29. November im Kieler Landeshaus mit keinem einzigen Satz die 7000 Opfer von Werner Heyde alias Fritz Sawade. Dieser Nazi-Arzt begutachtete von 1949-1959 in Schleswig-Holstein Kriegsopfer, selbst Kinder und Mütter für das Oberversicherungsamt Schleswig-Holstein. Wie kann Professor Dr. Cornelius Borck als Institutsdirektor der Fakultät Medizin-Historik in Lübeck die Machenschaften von Werner Heyde alias Fritz Sawade hier in Schleswig-Holstein in seinen wissenschaftlichen Einlassungen nicht erwähnen, obwohl dieser norddeutsche Skandal-Fall unserer Nachkriegsgeschichte erst unter Rudolf Augstein als Herausgeber vom Spiegel und dann weltweit Monate lang Schlagzeilen machte. Der Fall Werner Heyde alias Fritz Sawade hat sich ins kollektive Gedächtnis nicht nur in Norddeutschland gebrannt. Doch bei möglichen Schadenersatzansprüchen von Überlebenden in Höhe von zusammengerechnet ca. 17,5 Millionen Euro tritt offenbar ein kollektiver Gedächtnis-Schwund bei einer Vielzahl von Beteiligten im Auftrag der Skandal-Stiftung A&H ein. Sozial-Ausschussmitglied Birte Pauls (SPD) aus Schleswig-Holstein bestätigt unserer Redaktion nach der PR-Werbeveranstaltung im November 2018 im Kieler Landeshaus, dass auch Sie in den zwei Tagen voll von Vorträgen diverser, sogenannter Wissenschaftler und Profi-Politiker kein einziges Wort zu den 7000 Opfern von Nazi-Arzt Werner Heyde alias Fritz Sawade vernommen habe. Den diesbezüglich sehr vergesslichen Pitch von Professor Dr. Cornelius Borck und Dr. Christof Beyer haben wir hier verlinkt.


 Die Frau meines Vaters

 

Eckhard Kowalke und Anja Röhl, letztere bundesweit erstmalig bekannt geworden durch die spektakuläre Rückentführung damals als Kind durch Stefan Aust und Peter Homann aus Sizilien, veranstalteten im Mai 2017 in Eckernförde zusammen eine Lesung zu dem skandalumwitterten Buch "Die Frau meines Vaters". Jahre zuvor machte der Zoff um die Deutungshoheit der Schwestern Anja Röhl und Bettina Röhl über mögliche pädophile Neigungen ihres gemeinsamen Vaters Klaus Röhl und zeitweiligen Ehemann von Ulrike Meinhof bundesweit Schlagzeilen, darunter selbstverständlich unter Stefan Aust während seiner Phase als Chefredakteur vom Spiegel erst hier, und danach als Herausgeber und Teilhaber vom Welt-Ökosystem mit der Feder von seinem Mitarbeiter C.C. Malzahn bei Welt hierStefan AustUlrike Meinhof und Klaus Röhl verbindet eine gemeinsame, schicksalhafte Zeit erst bei Konkret - und die zwei charismatischen Männer nach dem Tod von Ulrike Meinhof dann in vielen publizistischen und geschäftlichen Angelegenheiten, die Zeitgeschichte in Deutschland geschrieben haben.

 

Interessenkollisionen

 

Bei diesen vielen politischen Interessenkollisionen zu den Entschädigungen und historischen Aufarbeitungen auch noch zu einer realitätsnahen, gemeinsamen und unabhängigen Aufarbeitung im Sinne von Joseph Beuys kommen zu wollen - die dann wiederum wohl vornehmlich im finanziellen Interesse von Eckhard Kowalke aus Eckernförde entstehen soll - das könnte man als Sisyphusaufgabe bezeichnen. Denn in der Stiftung geht es in erster Linie überhaupt nicht um Heimkinder, für die Eckhard Kowalke auftritt, sondern es geht vornehmlich um die Opfer von Psychiatrien und Behinderteneinrichtungen. Aber deren Vertreter im Namen von Betroffenenorganisationen sitzen bisher nicht einmal im regionalen Fachbeirat der Stiftung Anerkennung Hilfe. Dort sitzen bisher durch keine Vereine oder Verbände legitimierte Einzelpersonen, die wiederum ganz eigene Interessen an dem 2,1 Millionen Euro schweren Geldtopf haben. 

 


Der einflußreiche Vorstand vom Dachverband der Gemeindepsychiatrie (DVGP e.V.) bemängelt die fragwürdige Besetzungspolitik bei der Skandal-Stiftung A&H unter Brigitte Karsties und Bundesminister Hubertus Heil vom BMAS aus Berlin gegenüber unserer Redaktion in einer offiziellen Stellungnahme. Hierin heißt es: "Wir unterstützen eine starke Beteiligung von Psychiatrie-Organisationen und Betroffenen in den regionalen Fachbeiräten der Stiftung". Die Stellungnahme verfassten gemeinschaftlich: 

(1.) Vorsitzender Nils Greve (o.-r.) von der GpG NRW - Gesellschaft für psychische Gesundheit in Nordrhein-Westfalen gemeinnützige GmbH (2.) Stellvertreter Kay Herklotz (u. mitte-li.) vom Landesverband Gemeindepsychiatrie Sachsen e.V. / Psychosozialer Trägerverein Sachsen e.V., (3.) Stellvertreter Dr. Thomas Floeth (o.-li.) von der NiG Pinel gGmbH, (4.) Beisitzer Horst Reiter (u.re.) von der gGmbH des Projektevereins, (5.) Martina Heland-Graef (u. mitte-re.) als Beisitzerin und Psychiatrie-Erfahrene, (6.) Christian Zechert (u.-li.) als Beisitzer.

Hinweis: Mit einem Klick auf das Bild können Sie das Dokument downloaden. 


Seit dem Vertuschungsfall rund dem Nazi-Arzt Werner Heyde alias Fritz Sawade im SozMin geht es auch nicht mehr allein um 2,1 Millionen Euro in Schleswig-Holstein. Es geht um weitere, mögliche 17,5 Millionen Euro schwere Ansprüche für noch lebende Opfer von Nazi-Arzt Werner Heyde alias Fritz Sawade als Gutachter vom Oberversicherungsamt Schleswig-Holstein zwischen 1949-1959.  


Eckernförde goes Beuys: 

Bürgermeister Jörg Sibbel und sein Touristik-Chef Stefan Borgmann aus Eckernförde bieten ihren Kunden aus ganz Deutschland gelegentlich zur Badesaison auch mal einen Beuys-Kowalke, einen Röhl-Kowalke - aber keine schlagzeilenträchtigen Geschichten rund Werner Heyde alias Fritz Sawade. Diese Geschichten spielten sich zwar von 1949-1959 im etwas nördlicher gelegenen Flensburg ab, aber sie sollten dennoch im kollektiven Gedächtnis von Eckernförde fest verankert sein.


Genaue Analyse einer denkwürdigen Rede

 

Auf der Werbeveranstaltung der Stiftung A&H am 28.11.2018 fielen Experten bei der Rede von Dr. Heiner Garg an einige anwesende Lobbyisten der Stiftung A&H, mehreren Mitarbeitern vom SozMin, einer Vielzahl von Politikern in Schleswig-Holstein und einer relativ kleinen Anzahl von Opfern die folgenden zwei Ungereimtheiten auf. Zum einen spricht Dr. Heiner Garg in seiner Rede wörtlich von "Medikamentenversuchen zur Ruhigstellung" und nicht von illegalen Medikamententests. Demgegenüber berichtet der NDR seit 2017 in verantwortlicher Redaktion von Julia Stein, den Reportern Christian Schepsmeier sowie Eike Lüthje und mit den Kameraarbeiten von Berit Ladewig in mindestens 4 Features und Reportagen bei einem geschätzten Produktionsvolumen von 180.000 Euro auf Kosten der GEZ-Gebühreneinzahler ausdrücklich von den vielzähligen illegalen Medikamentests und lässt dafür Kronzeugen wie Franz Wagle, Expertin Prof. Alena Buyx, Probst Helgo Jacobs und Hermann Kortland vom Verband der Arzneimittelhersteller zu Wort kommen, (siehe hierzu unser redaktionelles Feature "Vorsicht! Staatsfernsehen" hier).

 

Zum zweiten spricht Dr. Heiner Garg in seiner Rede während der Werbeveranstaltung von der Stiftung A&H am 28.11.2018 nicht die anwesenden Heimkinder wie beispielsweise Franz Wagle oder Eckhard Kowalke an, sondern er bezieht sich auf die Opfer von Psychiatrien und Behinderteneinrichtungen. Dieses "Ausschliessen" von den Heimkindern in seiner Rede steht wohl mit dem Stiftungsauftrag in Verbindung, bei dem durch das Kumulationsverbot weitere Entschädigungen nach den zuvor bereits behandelten Auszahlungen nach dem Heimkinderfonds West mit Sachleistungen! und davor eventuell durch das Kriegsopferentschädigungs-gesetz ausgeschlossen werden. Auch Auszahlungen vom Fonds bei Sexuellen Missbrauch führen zum Verbot weiterer Entschädigungen durch die Stiftung A&H, obwohl es sich nach Aktenlage um mehrfache, schwerwiegende Straftatbestände von damals Landesbediensteten wie Freiheitsberaubungen, schwere Körperverletzungen und mehrfache Vergewaltigungen handelt. In dem hier filmisch dokumentierten Fall wird ein anonymisiertes, aber dieser Redaktion bekanntes Opfer von der damaligen Psychiatrie des Grauens in Schleswig-Holstein Hesterberg von den dortigen Pflegern im Dienst des Landes Schleswig-Holstein auch noch Jahre lang zur persönlichen Bereicherung an Pädophile und Sadisten ausserhalb der NS-Psychiatrie Hesterberg regelrecht verkauft. 


Glückliche Gesichter nach Weihnachtseinkäufen und Glühwein 2016 in Lübeck:

Stefanie Drese, (SPD, Sozialministerin in Mecklenburg-Vorpommern, Diana Golze (Die Linke, Sozialministerin Thüringen), Dr. Melanie Leonhardt (SPD, Sozialsenatorin in Hamburg), Manne Lucha (Bü90/Grüne, Sozialminister in Baden-Württemberg), Andrea Nahles (SPD, Partei-und Fraktionsvorsitzende), Kristin Alheit(SPD, ehem. Sozialministerin Schleswig-Holstein), Sylvia Bruns (FDP, Sozialpolitische Sprecherin in Niedersachsen), Stefan Grüttner (CDU, Sozialminister in Hessen), Dr. Stefan Heße (Bischof Hamburg), Sabine Bätzing-Lichtenthäler (SPD, Sozialministerin Rheinland-Pfalz).


Auch Mehrfach-Opfer mit einfacher, skandalöser Pauschalsumme abspeisen 

 

Mehrfache Opfer von den Jahre langen, illegalen Medikamentests der Pharmaindustrie gegen Kopfgelder von bis zu 3500 Euro an hieran beteiligte Ärzte und Heimleiter, zumeist und zugleich auch Opfer von Freiheitsberaubungen, schweren Körperverletzungen und Vergewaltigungen durch Pfleger im Landesdienst und zuweilen und zugleich Opfer von kommerziell betriebenen Menschenhandel von Landesbediensteten an Pädophilen- und Sadisten-Ringe sollen nach den Weihnachtseinkäufen und Glühwein am 02.12.2016 beschlossenen Richtlinien der Stiftung A&H eben nur ein einziges Mal mit einer skandalösen Pauschalsumme abgespeist werden, siehe hierzu "Schäbiger gehts nicht" - Wolfgang Dudda, "Schonungslose Aufarbeitung" - Birte Pauls, "Transparenz und Entschädigung" - Sylvia Gabelmann, "Strafrechtliche Vebrechen" - Kristina Vogt und "Schlag ins Gesicht"- Corinna Rüffer.

 

Für dieses bemerkenswerte Vorgehen gegenüber den zumeist bettelarmen Mehrfachopfern hatten sich die dagegen hochdotierten Politikprofis Stefanie Drese, (SPD, Sozialministerin in Mecklenburg-Vorpommern), Diana Golze (Die Linke, Sozialministerin in Thüringen), Dr. Melanie Leonhardt (SPD, Sozialsenatorin in Hamburg), Manne Lucha (Bü907Grüne, Sozialminister in Baden-Württemberg), Andrea Nahles (SPD, heutige Partei und Fraktionsvorsitzende), Kristin Alheid (SPD, ehem. Sozialministerin in Schleswig-Holstein), Sylvia Bruns (FDP, Sozialpolitische Sprecherin in Niedersachsen), Stefan Grüttner (CDU, Sozialminister in Hessen), Dr. Stefan Heße (Bischoff von Hamburg) und Sozialministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler (SPD, Sozialministerin von Rheinland-Pfalz) am 02.12.2016 am Rande des Weihnachtsmarktes in der Freien Hansestadt Lübeck ausdrücklich eingesetzt. Zum bescheidenen Glück für die Opfer fand die Unterzeichnung durch die hochdotierten Politprofis von den sozialpolitischen Sprengstoffpapieren der Stiftung A&H am 02.12.2018 zur absoluten Hochsaison von Hoteliers, Restaurants, Cafes und Cocktailbars in der Freien Hansestadt Lübeck nur in den Rahmen der steuerlich finanzierten Erstattungsbudgets der jeweiligen Landesministerien, und nicht, wie vom ersten Tag nach der Unterzeichnung, auf Kosten des beschränkten Stiftungsetats für Opfer statt.

 

Die Kosten für den denkwürdigen PR-Werbetag der Stiftung im November 2018 kann Dr. Heiner Garg jedenfalls ganz elegant wiederum an die Auftraggeberin weiterreichen, die dafür laut eigenem Wirtschaftsplan unter 3.2.5. aus 2017 einen eigenen Etat zur Verfügung stellt. Diese Ausgaben zehren allerdings wieder vom Topf der Mittel für Opferentschädigungen. siehe dazu unser unabhängiges Rechercheprojekt hier.

 

Fazit: gegenseitig "aufs Ohr legen"

 

Fazit: Bei diesem Monopoly der Machenschaften hauen sich wohl mehrere Einzel-Interessenten an verschiedenen Töpfen, profanen Aufträgen und persönlicher Geltung gegenseitig übers Ohr.



Fakten:

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Pressemeldung SozMin Kiel vom 01.012 2016 zur Stiftung A&H
Verantwortlich: Pressesprecher Christian Kohl
Sperrfrist Unterzeichnung 17:15
2,1 Millionen vom Land SH
Kumulationsverbot
Hesterberg soll untersucht werden
161201_VIII_StiftungAnerkennungUndHilfe_
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Download
Pressemeldung SozMin Kiel vom 23.01.2019
Verantwortlich: Pressesprecher Christian Kohl
- 4 Millionen E wurden inzwischen ausgezahlt
- angeblich 60 Veranstaltungen der Stiftung
A&H in Schleswig-Holstein -> Etat 3.2.5
- "Aufarbeitung" zum Fonds
Heimerziehung mit dem Hinweis auf ein
mysteriöses Buch namens
Für.Sorge.Erziehung
angeblich herausgekommen mit dem
Kinderschutzbund. Das Buch mit dem Titel
"Landesfürsorgeheim Glückstadt 1949-74
Bewohner - Geschichte - Konzeption (Zeit +
Geschichte) mit Irene Johns und Prof. Dr.
Christian Schrapper als persönliche
Herausgeber steht via Amazon für 24,80 E
versandkostenfrei zurVerfügung. Die
Grundlage dieses Buches gab der wiederum
kostenfrei zur Verfügung stehende Bericht
"Runder Tisch" Glückstadt, der mit einem
Erstellungsetat von 16.065 E vom SozMin für
Prof. Dr. Martin Schrapper aus Koblenz
gefördert wurde., siehe hierzu
in diese Plattform die Rubrik "Zeitzeugen und
Dokumente".
190123_VIII_Symposium.pdf
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